Gott kann…vollständige Heilung

Mensch auf Leiter zum Licht

Heilung als Vorgeschmack auf den Himmel!

Auch wenn man selbst vielleicht schon länger krank ist trotz Heilungsgebets: Gott heilt heute noch! Es gibt natürlich keine Garantie, aber Heilungsgebet ist mächtig. Und Gott ist mit uns während jeder Krankheitsphase! Dies zeigt auch die Geschichte von Regina Steitz, die von Epilepsie, Depressionen uvm. geheilt wurde.

Koma, eine Himmelsvision, eine starke Gottesbegegnung und ein tiefer Frieden—das erlebte sie auf Ihrem Weg der Heilung. Ein Artikel von Miriam Hinrichs.

Regina Steitz erzählt: Ich wuchs als gesundes Mädchen auf, kannte keine Probleme, hatte viele Freunde und sehr viel Spaß am Leben. Doch als ich mich für einen Beruf entschied, wurde meine Erwartungshaltung an mich sehr hoch. Ohne es zu realisieren, setzte ich mich unter enormen Druck. Und bald darauf wurde ich krank. Ich bekam Depressionen, Ängste, Zwangsneurosen, Kreislaufprobleme und Epilepsie.

Leben mit Krankheit

Damit zerplatzten alle meine Pläne, die ich mir so wunderbar ausgemalt hatte. Ich wusste nicht mehr weiter. Es folgten viele Klinikaufenthalte und von meinen Freunden blieb niemand übrig. Durch meine Krankheit, die vielen Medikamente, Verbote und schmerzhafte Untersuchungen verlor ich allen Lebensmut. Um endlich gesund zu werden, war ich bereit, auch andere Wege einzuschlagen.

Ich liess mich auf einen esoterischen Heilpraktiker ein, der sofort alle meine 24 verschiedenen Medikamente absetzte und begann, die Krankheit zu bependeln und zu besprechen. Eine Woche lang fühlte ich mich wie befreit, doch dann wurde alles noch schlimmer. Aufgrund seiner Machenschaften fiel ich ins Koma und bekam eine Hirnblutung. Meine rechte Körperhälfte war völlig gelähmt. Die Ärzte wussten keinen Rat und glaubten nicht, dass ich jemals wieder aufwachen würde.

Ein Blick in den Himmel

Während ich im Koma lag, hatte ich ein Erlebnis. Wie in einem Traum ging ich goldene Treppenstufen hinauf, bis ich vor einer großen, goldenen Tür stand. Sie öffnete sich und ein Mann in hellen Kleidern stand vor mir. Ich befand mich in einer Herrlichkeit, die sich mit Worten nicht beschreiben lässt und aus der ich nicht mehr zurückkehren wollte. Der Mann berührte meine rechte, gelähmte Körperhälfte und sprach zu mir: Du sollst leben!

Zur Überraschung der Ärzte öffnete ich kurz nach dem Ereignis wieder meine Augen, konnte mein Umfeld wahrnehmen und Fragen beantworten. Ärztliche Untersuchungen konnten keine Lähmung und keine Hirnblutung mehr feststellen. Obwohl mir Gott damals das Leben neu geschenkt hat, war mir das zu dem Zeitpunkt gar nicht bewusst. Immer noch quälten mich epileptische Anfälle, die leider immer intensiver wurden, aber niemand konnte mir wirklich helfen.

Gott ist real

Durch mein Erlebnis im Koma öffnete ich mich für den Gedanken, dass es eine Macht gibt, die mich aus der Finsternis befreien kann. Und so ging ich mit Bekannten ohne Vorbehalte und voller Erwartung in einen Gottesdienst. Dort spürte ich dieselbe Liebe, die mir im Koma begegnet war! Diesmal jedoch blieb es nicht bei einer blossen Berührung. Ich erkannte, dass Gott real ist und dass ich nicht weiterleben kann wie bisher.

Dann kam ein Mann auf mich zu und sagte mir, dass Gott mich komplett heilen will. Ich wusste, dass ich hier endlich richtig war, und entschied mich aus ganzem Herzen für Jesus. Als ich Jesus mein Leben übergab, fielen Zentnerlasten, Sorgen und Ängste von mir ab. Plötzlich konnte ich frei atmen wie noch nie. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geheilt war, wusste ich, dass mit Jesus etwas völlig Neues in meinem Leben begonnen hat. Ich hatte die tiefe Gewissheit, dass Gott mich liebt, trotz meiner Krankheit, meiner Fehler und bisherigen Irrwege. In seinen Augen bin ich wertvoll.

Gott hält sein Versprechen

Etwa ein Jahr später musste ich erneut ins Krankenhaus. Mein Blutdruck war so hoch, dass man ihn nicht mehr messen konnte. Zwei Tage später erbrach ich sämtliche Medikamente. Daraufhin veranlasste ein Neurologe eine Hirnstrommessung, bei der kein Krankheitsherd mehr festgestellt werden konnte.

Das liegt nun beinahe elf Jahre zurück. Seit jenem Tag nehme ich keine Medikamente mehr und meine Hirnstromwerte sind völlig normal. Jesus hat mich komplett von Epilepsie geheilt! Bis heute gehe ich in der Liebe Jesu und spüre seine Gegenwart. Es ist mir ein Herzensanliegen, diese Liebe anderen Menschen weiterzugeben und ihnen zu sagen, dass Gott sie liebt. Ich bin überzeugt, dass jeder die Befreiung und Heilung durch Jesus Christus erleben kann, ganz gleich, um welche Krankheit es sich handelt. Ihm ist kein Ding zu groß, zu klein oder gar unmöglich!

Ja, solche Heilungsgeschichten könnten schmerzhaft sein für Christen, die (noch) nicht geheilt wurden.  Trotzdem bleibt das Wichtigste: sich trotz anhaltender Krankheit nicht von Jesus abzuwenden, sondern dranzubleiben im Gebet und Glauben. Jesus vermag alles zu tun und seine liebevolle Gegenwart, die Befreiung von allen Lasten und Hoffnung, die Er schenkt, sind unbeschreiblich.

Der Artikel soll natürlich kein Aufruf sein, Medikamente von einem auf den anderen Tag abzusetzen.  Antidepressiva sollten, wenn man sie absetzen möchte, schrittweise abgesetzt („ausgeschlichen“) werden.

Hier findet Ihr Infos zu Antidepressiva.

Regina Steitz‘ Buch zu ihrer Heilungsgeschichte könnt Ihr hier bestellen.

Die Seite life.de berichtet über viele weitere hoffnungsvolle Heilungsgeschichten zur Depression.

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