Chronisch hoffnungsvoll trotz Krankheit

Nadelkissen als Symbol für SchmerzenWas passiert, wenn man Christ ist, nah an Gott ist, und Gott dennoch die chronische Erkrankung trotz häufigen Gebets nicht heilt? Das erlebt Kerstin Wendel in ihrer viele Jahre dauernden Glaubens- und Leidensgeschichte. Sie plagen starke Rückenschmerzen, die teilweise psychosomatisch bedingt sind.

In diesem Video der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ erzählt die Referentin und Autorin ehrlich und authentisch über ihren Umgang mit der Erkrankung. Sie stellt ihr Buch „Chronisch hoffnungsvoll“ vor, worin sie 13 chronisch Kranke im Alter von 19 bis 80 Jahren interviewt und viele praxisnahe Tipps gibt, um die Seele zu stärken.

Die ermutigende Botschaft lautet: Gott trägt uns durch das Leid hindurch!

Hier findet Ihr eine Rezension zum Buch. Pastor und Autor Dr. theol. Heinrich Christian Rust über „Chronisch hoffnungsvoll“:

Warum trifft mich dieses Leid? Dieses Buch gibt keine fertigen Antworten, sondern inspiriert durch die ehrlichen und aufrüttelnden Berichte von Menschen, die uns Anteil geben an ihren Fragen, ihren Hoffnungen, ihren Ängsten und ihrer Freude, mitten im Leiden.
Es ist ein inspirierendes, glaubensstärkendes Trostbuch und sogleich ein herausforderndes Zeugnis von der tragenden Kraft Jesu Christi.

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Krass geweint, Frieden gefunden

Licht fällt in Gasse in einer alten Stadt

Ankommen im Licht, nicht mehr herumirren

Christina Rammler ist Buchautorin und Coach und lernte den lebendigen Glauben während einer intensiven Krankheitsphase kennen.

Wer sie im Interview erlebt, glaubt vielleicht gar nicht, dass diese tough wirkende, wortgewandte Frau mal in einer psychischen Krise steckte und Panikattacken hatte. Weil ihre Mutter eine bipolare Störung hatte, schien Christinas Krankheit und Medikamenteneinnahme ihr unveränderbares Erbe zu sein. Psychische Erkrankungen seien nicht wie ein Stempel, sondern wie ein Tattoo, so Christina.

Dies änderte sich, als ihr in einem Traum in den Gassen einer alten Stadt Jesus begegnete. Jesus hat ihr aus dieser Krise herausgeholfen, indem er ihr tiefen Frieden im Inneren schenkte. Christina wurde geheilt und brauchte keine Medikamente mehr.

So geschieht Heilung leider nicht immer. Nicht alle, die bei Gott nach Heilung suchen, werden vollständig geheilt. Trotzdem lohnt es sich, Gott zu suchen und für Heilung zu beten.

Ihren Bericht über ihre Krankheit und den Traum von Jesus, der ihr so viel Frieden brachte, findet Ihr hier:

Mehr über Christina Rammler erfahrt Ihr hier.

Und hier findet Ihr noch mehr hoffnungbringende, inspirierende Videos der ERF-Reihe ‚Mein AlltagsJesus‘.

 

Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Jeremia 29,11

Kraftquelle Meditation

balance-man_800Die erste Kraftquelle soll die innere Sammlung sein. Ob in der klassischen Sitzmeditation, im Liegen oder in Bewegung: Meditation hilft.

Die Übungen an sich sind nicht schwierig und es gibt viele verschiedene Formen. Ich kann mir beispielsweise eine App wie „Calm“ herunterladen oder ein Yoga-Video gucken. In Bibliotheken gibt es eine Vielzahl an Büchern, CDs und DVDs zu Meditationsverfahren.

Die eigentliche Herausforderung ist das Anfangen und Dranbleiben. So einfach es klingt, beispielsweise nur zu sitzen und zu atmen, so schwierig ist es, motiviert zu bleiben. Wer anfängt, merkt nämlich, dass Gedanken lästigerweise gerne abschweifen. Es kann auch gut sein, dass man in den ersten Sitzungen gar nicht ruhiger oder kraftvoller wird. Man hat vielleicht hohe Erwartungen an die Meditationspraxis und erwartet sehr schnell sehr viel.

Diese Einstellung ist, oh Wunder, kontraproduktiv beim Meditieren. So ausgelaugt man sich auch fühlt: es ist wichtig, immer und immer wieder zu üben, auch wenn es zunächst scheinbar keine spürbaren positiven Effekte gibt.

Wenn man z.B. sitzt und auf den Atem achtet, schweifen die Gedanken ab zu To-Do-Listen, Reuegedanken, Zukunftsangst und sonstigen Gedanken. Dabei ist es wichtig, immer wieder mit freundlicher Geduld die Aufmerksamkeit zum Atem zurückholen. Und sich nicht über das Abschweifen zu ärgern, denn das passiert allen Meditierenden.

Mein Ziel ist, einen Monat lang täglich zu meditieren. Mit Yoga und Atemmeditation als Favoriten. Ich werde berichten.

Lest zum Thema Meditation auch meine Rezension zum sehr empfehlenswerten Buch „Den Geist beruhigen„.